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Office de Tourisme

Die mittelalterliche Stadt ("Cité")

(Plan)

Die mittelalterliche Stadt

Die Altstadt von Carcassonne ist vor allem als die befestigte Stadt des Mittelalters bekannt; doch war dieser felsige Gebirgsvorsprung schon seit dem 6. Jh. v. Chr. von Menschen besiedelt: zunächst als gallische Siedlung, später als Römerstadt, die seit dem 3. / 4. Jh. n. Chr. über eine Stadtmauer verfügte.

An die westliche Seite dieser ursprünglichen Befestigungsanlage lehnt sich das Schloss, das im 12. Jh. von den Vicomtes Trencavel erbaut wurde. Zu Beginn des 13. Jh. wird Caracassonne während des Albigenserkreuzzugs von Simon de Montfort eingenommen und danach der Krondomäne einverleibt. Die Befestigungsarbeiten werden während des ganzen 13. Jh. fortgesetzt; in dieser Zeit wird die äußere Ringmauer angelegt und die innere Befestigungsanlage modernisiert, wodurch die Stadt zu einer uneinnehmbaren Festung wird.

Nach der Unterzeichnung des Pyrenäenvertrags im Jahre 1659 verliert Carcassonne seine strategische Bedeutung. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. werden unter der Leitung von Eugène Viollet-le-Duc in großem Stil Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Die Altstadt von Carcassonne ist heute Teil des Weltkulturerbes der UNESCO.

Marie-Geneviève Colin

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Site Officiel de l'Office de Tourisme et de la ville de Carcassonne - www.carcassonne.org

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